Wie funktioniert ein Turbolader?
Wie funktioniert ein Turbolader?
Die Entwicklung der Turbolader-Technologie geht zurück bis ins frühe 20. Jahrhundert, zunächst im Bereich der schweren Technik und des Militärtransports, später dann in Lastwagen und Personenkraftwagen. Seit den 1970er und 1980er Jahren hat sich die Turbine zu einem wirklich zuverlässigen und effizienten Gerät für Alltagsfahrzeuge entwickelt. Heutzutage wird die Turbolader-Technologie immer besser und die Nachfrage nach ihr steigt.
ZWECK DES TURBOLADERS
Der Turbolader presst Luft in die Zylinder des Motors. Dank des künstlich erhöhten Luftgehalts in den Zylindern:
- Gelangt mehr von der Kraftstoffmischung hinein
- Bei der Verbrennung wird somit mehr Energie freigesetzt
- Und die Motorleistung steigt.
Selbst in einem kleinen, sparsamen Motor ermöglicht der Turbolader eine höhere Leistungsabgabe und reduziert so den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen. Auf diese Weise macht das Turbolader-System das Fahren gleichzeitig effizienter, sparsamer und umweltfreundlicher.
GRUNDSÄTZE DER FUNKTIONSWEISE
Der Turbolader besteht aus zwei Rotoren (Turbine und Verdichter), die sich an den Enden einer gemeinsamen Welle befinden. Die Schaufeln sind in schneckenförmigen Gehäusen versteckt. Die Abgase treten entlang des Gehäuses in den Turbinenbereich ein und versetzen das Laufrad in Rotation. Zusammen mit ihr drehen sich die gemeinsame Welle und das Laufrad des Verdichters am anderen Ende. Während er sich dreht, saugt der Verdichter Luft an und presst diese durch die Leitungen in die Motorzylinder. Zuvor durchläuft die Luft einen Ladeluftkühler. So kann die kältere und dichtere Luft in größeren Mengen in die Zylinder des Motors gelangen, sodass der Motor effizienter läuft. Nach der Verbrennung des Kraftstoffs treten die Abgase durch den Abgaskrümmer aus, gelangen wieder in die Turbine und der Zyklus beginnt von neuem.